Immobilien als Geldanlage
Warum gerade jetzt in Immobilien investieren? In diesen Tagen überlegen sich viele Menschen, die von Aktien und Fonds enttäuscht wurden, ihr Vermögen wieder in Sachwerte wie Immobilien oder Gold und andere Edelmetalle anzulegen. Dank gesunkener Hypothekenzinsen und stagnierender Hauspreise fällt der Kauf eines Eigenheims derzeit besonders leicht. Wohnraum wird mit der Zeit immer knapper werden, weswegen man nie Probleme haben wird, für seine Immobilie geeignete Mieter zu finden. Mit Sachwerten lassen sich zwar nicht vergleichbare Gewinne wie mit Aktien und Fonds erzielen (bis auf wenige Ausnahmen abgesehen), dafür hat man sein Geld auf der sicheren Seite. Daher ist es empfehlenswert, jetzt Immobilien zu kaufen und sie anschließend zu vermieten. Auch vom steuerlichen Aspekt her ist eine Investition in Immobilien sinnvoll. So können beispielsweise Werbungskosten mit den jeweiligen Mieteinnahmen verrechnet werden. Sobald die Werbungskosten (z.B. Kreditzinsen, Nebenkosten und Abschreibungen) höher sind als die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, können diese steuerlich geltend gemacht werden.
Die Vorteile einer Investition in Immobilien auf einen Blick:
- Der Werteverlust der Immobilien durch Mieter kann durch Abschreibungen geltend gemacht werden.
- Renovierungsarbeiten können von der Steuer abgesetzt werden.
- Sonstige Werbungskosten wie Telefongespräche, Büromaterial, Kontoführungsgebühren, Vermietungsanzeigen können steuerlich geltend gemacht werden.
Welches sind die wichtigsten Kriterien für den Immobilienkauf?
- Die vorteilhafte Lage. Ein Haus mitten im Teutoburger Wald wird eines Tages beim Wiederverkauf weniger abwerfen als an eines, das an eine größere Metropole wie Frankfurt oder Dortmund angrenzt. Gleichmaßen lässt sich so ein Objekt natürlich weitaus besser vermieten.
- Der Zustand: Vor allem bei Zwangsversteigerungen sollte man darauf achten, in was für einem Zustand sich die Immobilie befindet
- Ausstattung der Immobilie: Was gehört alles zur Immobilie (Mobilar, Garten, Garage etc.)
Gebäudeversicherung
Die Gebäudeversicherung begleicht Schäden am Gebäude selbst, während die Hausratversicherung für Schäden aufkommt, die beispielsweise am Mobilar verursacht wurden.
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Umfangreiche Infos und Online-Vergleich zum Thema GebäudeversicherungMit einer Gebäudeversicherung kann man sich also gegen Schäden absichern, die aus Sturm oder Hagelschlag verursacht werden.
Baufinanzierung - Immobilienkredite und mehr
Verschiedene Darlehensarten stehen für eine Baufinanzierung zur Auswahl:- Annuitätendarlehen: mit übersichtlichen monatlichen Tilgungsraten
- Endfälliges Darlehn: Das Darlehn wird zu einem bestimmten Stichtag ganz oder in Teilen zurückgezahlt
- Bausparvertrag/Lebensversicherungen: Vor allem die Finanzierung durch eine Kapital-Lebensversicherung kann aus steuerlichen Gründen lohnenswert sein.
Hier erfahren Sie alles über Finanzierungsmöglichkeiten Ihres Bauvorhabens. Derzeit ist die Gelegenheit günstiger denn je, denn die Zinsen für einen Immobilienkredit sind so niedrig wie noch nie. Vielfach gibt es derzeit schon Angebote mit einem Zinssatz von 4 Prozent oder weniger. Sinnvoll ist es daher, eine lange Zinsbindung einzugehen, weil man so lange von den niedrigen Zinsen profitieren kann.
Immobilien kaufen: Der Staat hilft mit
Im Jahre 2005 wurde die staatlich geförderte Eigenheimzulage gestrichen. Doch seit Juli 2008 hilft der Staat potenziellen Häuslebauern mit anderen Mitteln: Wohn-Riester heißt das Zauberwort. Um Wohn-Riester in Anspruch nehmen zu können, müssen allerdings einige Bedinungen erfüllt sein:
- Die Immobilie muss nach dem 31.12.2007 gekauft oder gebaut worden sein
- Die Immobilie muss sich in Deutschland befinden
- Der Riester-Sparer muss selbst darin wohnen
- Der Sparer muss das Darlehen bis zum 68. Lebensjahr zurückzahlen
Preiswertes Eigenheim
Für Einfamillienhäuser müssen Käufer in den meisten Nachbarländern deutlich mehr als Hierzulande zahlen. Das ist neu: Mitte der 90er-Jahre war Deutschland noch Europameister bei den Hauspreisen.
| Luxemburg | 467.000 |
| Niederlande | 307.000 |
| Frankreich | 282.000 |
| Irland | 268.000 |
| Dänemark | 253.000 |
| Großbritannien | 247.000 |
| Deutschland | 215.000 |
Baufinanzierung und Inflation
Die derzeit bereitgestellten Milliardenpakete werden früher oder später unweigerlich zu einer Inflation führen. Das Geld ist im Grunde gar nicht vorhanden und muss erst noch gedruckt werden. Immobilien sind eine Geldanlage, bei der die Inflation für den Sparer arbeitet. Dieser Effekt wird durch die Aufnahme eines Hypothekendarlehens verstärkt. Wer ein Darlehen zurückzahlt, kann sich über hohe Inflationsraten freuen. Bei dem Kauf einer Immobilie geht es in der Regel um größere Beträge. Um diese aufzubringen, muss man in der Regel mehrere Darlehen aufbringen:- Neben dem Eigenkapital bildet ein Hypotheken-Darlehen, das im Grundbuch durch eine eingetragene Grundschuld abgesichert ist, die Basis der Baufinanzierung. Da das im ersten Rang stehende Darlehen am sichersten ist, verlangt die Bank dafür die niedrigsten Zinsen. Bezogen auf den Beleihungswert macht ein solches Hypothekendarlehen maximal 60 Prozent aus. Im ersten Rang kann es jedoch eng werden. Neben den günstigen 1a-Hypothekendarlehen der Banken gibt es zinssubventionierte Darlehen, die die KfW im Rahmen ihres Wohnungseigentumsprogramms anbietet. Auf diese Weise können bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten, einschließlich Nebenkosten, maximal 100.000 Euro, finanziert werden.
- Der restliche Finanzierungsbedarf muss über Darlehen im zweiten Rang abgedeckt werden. Diese sogenannten 1b-Hypotheken sind teurer als die Darlehen im ersten Rang. Das aber ist für Kunden nicht sofort ersichtlich, denn die Banken weisen in der Regel einen Mischzinssatz für Darlehen im ersten und zweiten Rang aus. Die gängige Formulierung heißt: "Verteuerung für Finanzierungen bis zu 80%". Dieser Mischzinssatz macht einen Vergleich mit den Konditionen der Bausparkassen, deren Bauspardarlehen ja ebenfalls im zweiten Rang stehen, kaum möglich. Doch die sind oft günstiger als die 1b-Hypotheken der Banken.
Linktipps: Immobilienkredit |Gasanbieter wechseln | Stromanbieter wechseln | DSL-Vergleich
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