Wenn man in Zeiten niedriger Zinsen anspart und in der Hochzinsphase den Bausparkredit zugeteilt bekommt, hat man gewonnen. Denn beim Sparen wären die Alternativen nicht wesentlich lukrativer gewesen, und bei der Finanzierung hätte man für ein Bankdarlehen deutlich mehr bezahlt.
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Je nach Tarifvariante ist die Zuteilungsreife meist dann erreicht, wenn das Guthaben etwa 40 – 50 Prozent der Bausparsumme beträgt und der Vertrag fünf bis neun Jahre regelmäßig bespart wurde. Die Tilgung des Darlehens erfolgt vergleichsweise zügig und ist üblicherweise nach zehn bis fünfzehn Jahren abgeschlossen.
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Während die Kredit- und Anlagezinsen bei Banken je nach aktueller Situation am Zinsmarkt recht kräftig schwanken können, wirkt sich bei Bausparkassen das Auf und Ab am Zinsmarkt nur gedämpft aus. Der Grund: Die Institute sind wegen der besonderen Struktur des Bausparvertrags zumindest teilweise vom Zinsmarkt praktisch abgekoppelt.
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Der Ausgabeaufschlag ist ein wichtiger Faktor bei der Anlagestrategie mit Investmentfonds. Wenn man in Fondsanteile investiert, muss man beim Kauf eine Gebühr in Form des Ausgabeaufschlags zahlen – daraus werden in erster Linie die Vertriebsprovisionen für die Fondsverkäufer finanziert. Die Höhe dieser einmalig anfallenden Gebühr ist je nach Fondsgattung und Anbieter unterschiedlich hoch. Bei Geldmarktfonds wird zumeist kein Aufschlag verlangt, da dieses Investment immer sehr kurzfristig ausgelegt und der Verwaltungs- und Vertriebsaufwand praktisch gleich null ist. Bei den meisten Rentenfonds liegt die Spanne zwischen 2,5 und vier Prozent, und Aktienfonds sind üblicherweise mit Aufschlägen zwischen vier und sechs Prozent verbunden.
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Wie es der Name schon vermuten lässt, fließt bei diesen Fonds der Großteil der Kundengelder in Immobilien. Den Schwerpunkt bilden dabei Gewerbeimmobilien wie Bürohochhäuser oder Einkaufszentren, weil hier die erzielbare Mietrendite meist höher liegt als bei Wohnungen. Die meisten Fonds investieren schwerpunktmäßig in Deutschland, wobei der Anteil an Immobilien im europäischen Ausland in den letzten Jahren stetig gestiegen ist. Einzelne Fonds sind mit ihren Investments auch weltweit unterwegs und haben auch Immobilien in Amerika oder Australien im Portfolio.
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