Der Ausgabeaufschlag ist ein wichtiger Faktor bei der Anlagestrategie mit Investmentfonds. Wenn man in Fondsanteile investiert, muss man beim Kauf eine Gebühr in Form des Ausgabeaufschlags zahlen – daraus werden in erster Linie die Vertriebsprovisionen für die Fondsverkäufer finanziert. Die Höhe dieser einmalig anfallenden Gebühr ist je nach Fondsgattung und Anbieter unterschiedlich hoch. Bei Geldmarktfonds wird zumeist kein Aufschlag verlangt, da dieses Investment immer sehr kurzfristig ausgelegt und der Verwaltungs- und Vertriebsaufwand praktisch gleich null ist. Bei den meisten Rentenfonds liegt die Spanne zwischen 2,5 und vier Prozent, und Aktienfonds sind üblicherweise mit Aufschlägen zwischen vier und sechs Prozent verbunden.