Hausfinanzierung – Ihre Einnahmen
Spielt man mit dem Gedanken ein Eigenheim zu erwerben, sollte man zunächst seine Einnahmen auflisten. Dazu zählen vor allem:
Das Einkommen: In den meisten Fällen ein recht stabiler Ertrag, der während des Jahres durch Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld beeinflusst wird. Allerdings kann es auch sein, dass das Einkommen stark schwankt. Wenn Sie im Außendienst tätig sind und überwiegend auf Provisionsbasis bezahlt werden, ist das monatliche Fixum in aller Regel sehr niedrig. Wie hoch der Gehaltsscheck am Ende des Monats ausfällt, hängt vor allem von Ihrem Verkaufserfolg ab – und der ist nicht im Voraus planbar. Noch stärker werden die Schwankungen, wenn Sie selbständig sind. In diesem Fall sollten Sie einen großzügigen Abschlag einkalkulieren, um die Finanzierung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten absichern zu können.
Kapitaleinkünfte: Dazu zählen in der Regel Zinseinnahmen, sofern die Zinsen nicht gleich wieder angelegt werden. Doch Vorsicht: Setzt man solche Guthaben als Eigenkapital beim Immobilienerwerb an, fließen daraus keine Zinsen mehr – und dann müssen die Einnahmen daher aus der Kalkulation herausgenommen werden.
Staatliche Zahlungen: Vor allem für junge Familien gibt es Monat für Monat Geld vom Staat, das die persönlichen Einnahmen etwas aufbessert. So haben Sie für jedes unterhaltspflichtige Kind ohne eigenes Einkommen in Ihrem Haushalt Anspruch auf Kindergeld. Hinzu kommt für nach dem 01. Januar 2007 geborene Kinder das Elterngeld für 12 bzw. 14 Monate, wenn sich die Eltern der Erziehung des Kindes widmen und nicht nicht voll berufsfähig sind.






