Der Generationenwechsel sorgt für einen gigantischen Kapitalstrom: Jahr für Jahr werden Vermögenswerte im Wert von rund 200 Milliarden Euro vererbt oder als Schenkung an die nächste Generation übertragen – mit steigender Tendenz.
Ob und in welcher Höhe ein finanzieller Zufluss im konkreten Fall zu erwarten ist, hängt ganz von den familiären Verhältnissen ab. Weil der Zeitpunkt der Übertragung nicht immer mit dem Zeitpunkt des Immobilienerwerbs übereinstimmt, kann es unter Umständen erforderlich sein, eine größere Summe für einen bestimmten Zeitraum zu “parken”.
Weil es sich hier meist um Summen handelt, die in der Planung praktisch schon als Eigenkapital verbucht werden, hat bei der Anlage die Sicherheit oberste Priorität. Schwankungsanfällige Anlageformen wie Aktienfonds sollten Sie daher meiden. Wenig sinnvoll sind auch große Sondereinzahlungen auf Bausparverträge, wiel diese so aufgebaut sind, dass sie mit einer regelmäßigen Besparung die beste Rendite bringen.
Welche Anlagemöglichkeiten geeignet sind, hängt vor allem von der Anlagedauer ab:
Für die kurzfristige Anlage von einem bis fünf Jahren eignet sich:
- Tages- und Festgeld
- Geldmarktfonds.
Für die Anlage von einem bis fünf Jahre eignen sich:
- Sparbriefe,
- ein- oder zweijährige Bundesfinanzierungsschätze sowie
- Bundesobligationen oder Pfandbriefe mit entsprechender Restlaufzeit
Für die Anlage von von mindestens fünf Jahren eignen sich:
- Sparbriefe,
- Bundesanleihen und Pfandbriefe mit entsprechender Restlaufzeit sowie
- offene Immobilienfonds.